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Auf dem Weg zur IKOM - ein fiktiver Mitarbeiterbericht

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Noch 8.640 Minuten bis zum Start. 8.640 Minuten, das sind ca. 144 Stunden, 6 Tage oder 2 Infotische, 4-mal Flyerverteilen, 1-mal Bewerbertraining und mehrere schlaflose Nächte. Mein Name ist Marco (fiktiver Name) und ich bin seit einen halben Jahr Mitglied in der IKOM. Ich bin damals aus einem Gefühl heraus ins Ressort der Studentenbetreuung gegangen. Von allen Ressorts klang der Name für mich am ehesten nach Interaktion mit Menschen.

Langsam rückt es näher, das Großereignis, fast 200 Firmen, an die 10.000 Studenten und alle wollen adäquat versorgt sein. Dazu ein Tag für junge Unternehmen, „IKOM & CDTM Start –Up Forum“ genannt und ein Forschungstag mit diversen Instituten, das klingt für mich nach sehr viel Arbeit! In den letzten beiden Wochen haben die Vorbereitungen rasant an Fahrt gewonnen. Die Organisation des Forums übersteigt alles was ich mir vorstellen konnte. Allein die Liste mit der Einteilung für die Aufgaben während der IKOM ist ein Monstrum. Stellt euch einen A1 Plot in doppelter Ausführung vor, randvoll mit Aufgaben, so klein beschrieben, dass man sich weit über den Bogen beugen muss, um sie lesen zu können. Hunderte, Tausende Aufgaben! Unglaublich! Es gibt die Liste dieses Jahr zum Ersten mal und ich glaube unsere Leitung ist, ob ihrer Umsetzung ziemlich nervös.

Nervosität ist auch das Gefühl, das sich bei mir zusehends einstellt. Wie wird mein Tandem gleich am ersten Tag der IKOM verlaufen? Wird mein Helfer alles hinschmeißen und mich zum Teufel wünschen? Wird die von uns betreute Firma enttäuscht ihre Koffer packen? Es kann so viel schief gehen! Ich könnte am Zweiten Tag meinem Einzelgesprächsteilnehmer unmittelbar vor seinem Gespräch Kaffee übers Hemd schütten oder ich könnte den Laptop des BMW Personalers beim Entpacken des Autos fallen lassen und auf der „schwarzen Liste“ bei meinem Lieblingsunternehmen landen. Die Horrorversionen nehmen kein Ende! Tief Durchatmen!

Morgen steht zunächst ein Infotisch in der Mensa auf dem Programm. Ich erinnere mich noch an die Unsicherheit bei meinem ersten Infotisch im Vorfeld der IKOM Bau im Januar. Nach anfänglichen zaghaften Kommunikationsversuchen mit meinen Kommilitonen, habe ich mich damals innerhalb kürzester Zeit in einen Informationsexperten gewandelt. Man könnte auch sagen, ich habe Spaß daran gefunden fremde Menschen anzuquatschen und heute ist das alles Routine.

So wird es auch auf der IKOM laufen und wenn nicht, dann erfahrt ihr es hier als Erste.

Geschrieben von Michael Fleps am 17.06.2009 um 23:18 Uhr
Tags: Infotainment

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